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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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CIRCO-FANtazzTICO
Doku | Österreich, Costa Rica, Deutschland, Spanien

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LOGLINE
Ein Dokumentarfilm über ein außergewöhnliches Zirkusprojekt mit Kindern und Jugendlichen aus Costa Rica während ihrer Tournee in Europa.

SYNOPSIS
Der Dokumentarfilm „Circo Fantazztico“ setzt sich mit der sozio-kulturellen Bedeutung von Zirkus mit Kindern auseinander und gewährt Einblicke in das Alltagsleben der Zirkuskinder aus Costa Rica und während ihrer Tournee quer durch Europa.
Eine neue Arbeit der Filmemacherin Carola Mair die die jungen Artisten in San Isidro, Costa Rica, Seligenstadt, Deutschland, Barcelona, Spanien und Linz, Österreich mit der Kamera begleitete.
Im Mittelpunkt der filmischen Dokumentation stehen die junge Wienerin Alexandra Graf, die seit einigen Jahren den Kinderzirkus leitet und das Mädchen Alexandra Gonzales Campos aus Costa Rica, das als Artistin tätig ist. Mit 18 weiteren Artisten und 16 Freiwilligen aus Europa und Lateinamerika war der Zirkus zwei Monate in Westeuropa auf Tournee.

ÜBER DEN FILM
Circo Fantazztico ist ein Film, der sich mit Leichtigkeit und Sensibilität mit Themen wie Sinn und Sinnsuche bei Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt. Rund 200 Kinder und Jugendliche aus Armutsviertel San Isidros el General sind aktiv beim Kinderzirkus Fantazztico. Aus dem engsten Kern der Truppe kommen die 18 besten Artisten unter ihnen gemeinsam mit Freiwilligen und Zivildienern aus Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich im Rahmen einer Tournee nach Europa.
Darunter auch das Mädchen Alexandra Gonzales-Campos, die vor allem durch ihre Tuchseilnummer für Spannung sorgt. Alexandras Leben ist nicht leicht, ihre Mutter arbeitet mit ihrer Tante seit Jahren illegal in New York und schickt das verdiente Geld nach Hause. Ihren Vater hat Alexandra noch nie gesehen. So lebt sie mit ihrer schwerkranken Großmutter und ihren Halbgeschwistern in einem kleinen Häuschen in San Isidro. Was ihr ihre Situation erleichtert, sind ihre Erfolge als Tuchakrobatin beim Circo Fantazztico. Hier findet sie nicht nur einen familiären Zusammenhalt durch die Zirkusgruppe, sondern lernt auch soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Ausdrucks- und Kontaktfähigkeit. Hinzu kommt der Abbau von Ängsten, Hemmungen und Spannungen durch die Auseinandersetzung in der künstlerischen und kulturellen Arbeit mit der eigenen Person und im Austausch mit anderen Kindern.

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CAROLA MAIR STATEMENT
Ich habe Alexandra Gonzales Campos.im Zuge meiner Recherchen in Costa Rica kennengelernt. Das Mädchen ist mir sofort durch ihre introvertierte Art aufgefallen, gleichzeitig war ich von ihrem künstlerischen Selbstverständnis fasziniert, wie sie als Akrobatin am Tuch agiert. Alexandra Graf lernte ich erst während der Dreharbeiten in Spanien kennen. Ihr unterliegt die Leitung des Zirkus. Die junge Frau ist selbst Akrobatin und begann damit bereits mit 4 Jahren in der Zirkusschule Chaos in Wien. Seit mehreren Jahren leitet sie den Zirkus in Costa Rica. Der Zirkus wurde zu ihrem Leben, sie versteht ihre Arbeit nicht als Job, sondern als einen Traum, den sie lebt, in dem sie sich selbstverwirklichen kann und wo ihre Arbeit Früchte trägt. Alexandra erfindet gemeinsam mit Unterstützung einiger Freiwilliger Szenen, schreibt Theaterstücke, entwirft Kostüme, betreut die Zirkuskinder und deren Angehörige, leistet auch Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit.
Eine junge Frau mit ihrer immensen Energie und Lebendigkeit, herrlich mitreißend ist und begeistern kann. Sie hat auch mich begeistert und angesteckt und ich verstehe sie als konträres positives Beispiel zur gegenwärtigen Nofuturegeneration, von der viele Jugendliche im sogenannten Computerzeitalter befallen sind.

DIE PHILOSOPHIE
Kulturbegegnung ist ein Reichtum für die Menschheit, vorausgesetzt, dass die Menschen mit großem Respekt vor der Kultur des anderen miteinander leben. Mit der Kamera werden die jungen Künstler und ihre Betreuer während ihrer Tournee quer durch Europa und in ihrem Alltag in Costa Rica begleitet.

Wie stark kann Kunst das Bewusstsein von Kindern verändern? Welche ästhetischen Werte entstehen in der Seele des Kindes, die dann zu ethischen Werten werden? Kann eine multikulturelle Entfaltung, die Begegnung mit einem anderen Kontinent das Erlernen
von neuem Können steigern? Welche Auswirkungen im Sinne einer Völkerverständigung hat das Aufeinandertreffen verschiedener junger Kulturgenerationen? Und was heißt es für die Freiwilligen und Zivildiener sich als Organisatoren, Zirkusmanager, Ersatzeltern, Lehrer für die jungen Artisten zu verstehen? Worin liegt der kulturelle Austausch zwischen ihnen und den jungen Costa Ricanern?
Welchen Herausforderungen stellt sich die Wienerin Alexandra Graf mit ihrer leitenden Tätigkeit als Zirkusdirektorin?

Im Film werden Antworten auf diese Fragen gesucht und in vielen Gesprächen mit den jungen Künstlern auch gefunden.

Österreich, Costa Rica, Deutschland, Spanien 2009//2010, Farbe
Regie/Buch und Produktion: Carola Mair
Kamera: Gerald Hoetzeneder, Flo Fessl, Erika Michalke, Carola Mair
Ton: Gerald Höfler
Schnitt: Johanna Tschautscher
Musik: Matthias Ruckdäschl

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  Carola Mair • Mozartstraße 9 • A-4800 Attnang-Puchheim
Tel.: 07674 / 65225 • Handy: 0699 / 10803030 • e-mail: caromax10[@]hotmail.com

 

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