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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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2008

Crossing Cultures

Ein filmischer Dialog zwischen den Kulturen Afrikas und Europas, der das Thema Chancengleichheit und kulturelle Vielfalt auch außerhalb Europas im öffentlichen Bewusstsein stärker verankern soll.

SYNOPSIS

Der Film „Crossing Cultures“ setzt sich mit der Bedeutung des afrikanischen Films in Afrika und in Europa aus-
einander und seinen unterschiedlichen Wertesystemen. Eine poetisch, philosophische Reise der Filmemacherin
Carola Mair mit Stationen in Abidjan(Cote d’Ivoire), Locarno(italienische Schweiz) und Linz(Oberösterreich).
Mair erzählt diesen filmischen Dialog meist in der Ichform – entstanden ist daraus ein sehr persönliches Film-
dokument.
Die männlichen Protagonisten in dem Film, die Carola Mair auf ihrer Reise zwischen den Kulturen trifft, sind
vorwiegend afrikanische und österreichische Filmemacher wie Roger Gnoan M’Bala, Mohammed Soudani,
Othmar Schmiderer und Andreas Gruber, die sich mit dem Thema Afrika auch filmisch auseinandersetzen. In
Abidjan trifft Mair aber auch auf Hanny Tchelley, Intendantin des Filmfestivals FICA in Abidjan.

ÜBER  DEN   FILM:

Crossing Cultures ist ein Film über den „Kontinent der Projektionen“ und die Entwicklung des afrikanischen Kinos, aber auch ein Film, der über den besagten Tellerrand hinausblickt.
In den afrikanischen Kolonien wie die Elfenbeinküste war Afrikanern das Drehen von Filmen lange Zeit ausdrücklich untersagt. Erst mit der Gründung des panafrikanischen Filmfestivals FESPACCO 1969 in Burkina Faso schuf sich der afrikanische Film ein eigenes Forum.
Heute leben die zeitgenössischen afrikanischen Gesellschaften immer noch in einer Situation, in der sie auf mehreren Ebenen beherrscht werden: politisch, ökonomisch und kulturell.
Die afrikanischen Filmemacher sehen deshalb ihre gesellschaftliche Verantwortung darin, zur Bewusstwerdung der afrikanischen Menschen beizutragen.
Der afrikanische Film hatte sich deshalb in den ersten Jahrzehnten primär zum Ziel gesetzt, durch eigene Bilder von der Realität der jungen afrikanischen Staaten und Wirklichkeiten den Blick auf Afrika zu dekolonialisieren. Erst in den letzten Jahren wird verstärkt die eigene Verantwortung in der Geschichte thematisiert. Auch Probleme, Korruption, Aids, Unterdrückung der Frauen und das Problem der afrikanischen Filmemacher als Eliten im eigenen Land.

Hinterfragt wird bei Crossing Cultures aber auch immer wieder die Situation von Migranten mit afrikanischem Background, die in Europa leben. Wie z.B. in Italien leben insgesamt derzeit an die 650.000 illegale Einwanderer. Deshalb hat die Regierung den bisher auf drei Südregionen gehenden Notstand auf die ganze Nation ausgedehnt.
Der Film Waalo Fendo von dem algerischen Filmemacher Mohammed Soudani, beschreibt die Situation afrikanischer Flüchtlinge in Italien, Soudani spricht dabei auch über sich selbst und seine Erfahrungen.
Auch der österreichische Filmemacher Andreas Gruber schildert in seinem Film „Welcome home“ ein österreichisches Flüchtlingsschicksal, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Als Obmann von SOS Menschenrechte fordert Gruber einen würdigeren Umgang bei Asylthemen.
Der Afrikaner Ike Okafour , der seit Jahren in Oberösterreich, Linz lebt und aktives Mitglied im afrikanischen Verein Black Community ist, beschreibt die Schwierigkeiten, mit welchen afrikanische Migranten in Österreich zu kämpfen haben.

Österreich, Cote d’Ivoire, 2008, Farbe
Regie/Buch und Produktion: Carola Mair
Kamera: Gerald Hoetzeneder, Flo Fessl, Erika Michalke
Ton: Joe Kreissl
Schnitt: Gerald Hötzeneder
Musik: Vusa Mkhaya
Animation: Susi Jirkuff

Länge: 45 min

Schulversion: 35 min

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  Carola Mair • Mozartstraße 9 • A-4800 Attnang-Puchheim
Tel.: 07674 / 65225 • Handy: 0699 / 10803030 • e-mail: caromax10[@]hotmail.com

 

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