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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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Die Kinder von Etzelsdorf

Ein österreichisches Zeitdokument über das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen und deren Kindern um 1945.

ÜBER DEN FILM

In ihrem Film dokumentiert Carola Mair das Schicksal vieler ostslawischer Zwangsarbeiterinnen und derer Kinder - das Teil einer Vergangenheit war, die Oberösterreich nach dem Zusammenbruch 1945 verdrängt und vergessen hat.

In Linz an der Donau verkündetete Adolf Hitler 1938 den "Anschluß Österreichs" ans deutsche Reich. Die aufstrebende Industrie der Stadt beschäftigte während des Nationalsozialismus Tausende von Zwangsarbeiterinnen. Als Zone des Schweigens galt u.a.lange die Situation der weiblichen Zwangsarbeiter in den Hermann Göring Werken Linz. Spätestens nach der Niederlage in Stalingrad verlangten die Nationalsozialisten von den Ostarbeiterinnen eine Steigerung der Produktivität.

Weil Schwangerschaften die Einsatzfähigkeit der Frauen einschränkten - wurden zunehmend Abtreibungen bis ins 7.Monat durchgeführt. Die Frauen waren Übungsprojekt; Widerstand auch von Ärzteseite gab es kaum. Neugeborene wurden den Müttern weggenommen und in "fremdvölkischen Säuglingsheimen" untergebracht, in denen grauenvolle Zustände herrschten.

Sowohl im Lindenhof als auch im Schloß Etzelsdorf gab es gegen Kriegsende ein Heim für Kinder von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen, die von der Nationsozialistischen Volkswohlfahrt eingerichtet worden war. Innerhalb kürzester Zeit kam es in den fremdvölkischen Kinderheimen zu einem vermehrten Säuglingssterben. 13 der 80 Säuglinge verstarben aufgrund mangelhafter Pflege und Ernährung alleine in Etzelsdorf und wurden namenlos am Friedhof in Pichl bei Wels begraben. Seit einem Jahr erinnert nun am Friedhof in Pichl ein Gedenkzeichen an diese Kinder.

Die filmische Dokumentation darüber ist als Zeitzeugnis gedacht und soll dazu beitragen, dass Frauen und Kinder nie mehr wegen ihrer Herkunft diskriminiert, misshandelt, ausgesondert und vernachlässigt werden.

Mit den "Kindern von Etzelsdorf - ein Zeitdokument" zeigt Mair einen Film, der sich in eine Zone des Schweigens vorwagt - in eine Tabuzone, die 60 Jahre danach - unvorstellbar erscheint. Allein die Tatsache, daß bei vielen ostslawischen Zwangsarbeiterinnen zunehmend Abtreibungen bis in den 7.Monat durchgeführt wurden. Neugeborene wurden den Müttern weggenommen und in "fremdvölkischen Säuglingsheimen" untergebracht, in denen grauenhafte Zustände herrschten. Eine Lernchance für Heute und Morgen mit dem Aufruf, daß Menschenrechte unteilbar und weltweit gültig sind.Dieser Film vermittelt die Wichtigkeit dieses Prinzips auf intensivste Weise.

PRODUCTION NOTES

Der Film wurde 2005/ 2006 in Österreich gedreht. Fast 1 Jahr lang dauerte die Fertigstellung dieser sehr sensibel zu behandelten Dokumentation.

Unterstützt wurde der Film "die Kinder von Etzelsdorf - ein Zeitdokument" primär mit Förderungen des Landes OÖ, Kultur Linz, Kultur Wels, dem Zukunftsfond der Republik Ö

AK OÖ, dem Bimez und den grünen Frauen OÖs.Ab Herbst 2006 ist es für Schulen in OÖ möglich, den Film über das Bildungsmedienzenter des Landes OÖ auszuleihen.

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  Carola Mair • Mozartstraße 9 • A-4800 Attnang-Puchheim
Tel.: 07674 / 65225 • Handy: 0699 / 10803030 • e-mail: caromax10[@]hotmail.com

 

carola maier