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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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Love ya
- Ein Film über südafrikanische Künstler zwei Jahrzehnte nach der Apartheid

Doku / Österreich, Südafrika

DIE SYNOPSIS
Film über THE NEXT GENERATION 20 Jahre nach der Apartheid in Südafrika anhand junger engagierter Künstler

DAS TREATMENT
Eine filmische Dokumentation über junge engagierte Künstler, deren Herkunft einerseits aus den Townships, den sogenannten Ghettos von Kapstadt, kommen und andererseits aus gut situierten Verhältnissen stammen. Wie sieht die Situation in Südafrika heute fast zwei Jahrzehnte nach der Apartheid aus? Welche Chancen hat the next Generation ? Und welche Lebensmodelle entwickeln heute junge Künstler im „neuen Südafrika“? Worum geht es den Musikern, den Schauspielern? Was treibt sie an? Wie vereinbaren sie Leben und Kunst?
Was bedeutet Liebe, Kunst, Erfolg, Musik,Theater; Humanität, Gleichberechtigung, Toleranz und Menschenrechte für sie? Wie hart ist das „Showbussiness“ in Südafrika? Was wird abverlangt? Was hat Religion mit Musik zu tun für sie? Kann Kunst als universelle Sprache Bewusstsein schaffen für mehr Toleranz zwischen den Nationen?

Genau hier setzt „LOVE YA“ an und differenziert sich so von allen anderen Dokumentationen über südafrikanische Künstler. Der Film inszeniert und beschönigt nichts, sondern dokumentiert authentisch, die Schwierigkeiten und Abstriche, die Künstler wie sie machen müssen.

Künstler wie Teba Shumba, Levi Alexander oder Kyla Davis sind so wie jeder Andere. Sie lachen, weinen haben Geldsorgen und Probleme. Haben Familien, Freunde und bleiben auch von Schicksalsschlägen nicht verschont.Doch sie engagieren sich.

Und sie haben die Kunst.Damit ein Ziel. Dadurch einen starken Willen. Und eine große Motivation.

Der Point of View wird klar definiert. Ein Blickwechsel anhand der next Generation von Südafrika um sichtbare und unsichtbare Grenzen zu überschreiten.

DAS STATEMENT
Nach längeren Recherchen im Rahmen des geplanten Filmprojektes LOVE YA (Arbeitstitel) liegt nun ein Drehkonzept vor über ein Portrait junger engagierter Künstler aus Südafrika.

Was bisher geschah: Nach mehrwöchigen Recherchen in Kapstadt, Südafrika, Anfang des Jahres 2012 habe ich Musiker aus den Townships Capstadts kennengelernt. Speziell „the origin social worker“ Teba Shumba ist spannend, inspirierend und aufwühlend gleichzeitig.

Der schwarze Reggaemusiker hat laut eigenen Angaben nie eine Schule besucht. Aufgrund seines frühen Schauspiel- und Gesangstalent wurde er in den Townships Community Theater gefördert.

Teba Shumba hat es geschafft, raus aus den Townships zu kommen. Er lebt heute in Seapoint, einer wohlhabenden Gegend im Zentrum von Kapstadt und kann von seiner Musik und seiner Kunst leben.

Ein weiterer Protagonist in dem Film ist der erst 20jährige Levi Alexander mit einem völlig gegensätzlichen Lebensweg als Teba Shumba. Der junge Musikstudent an der Settlers High School Belville seit 2009 gilt als Schlüsselfigur in dem Kapstädter Brassensemble. Er studiert Saxophone im Hugo Lambrechts Musikcentre und am S-African College of Capetown B-Music Performance.

Die junge engagierte Künstlerin Kyla Davis lebt in Johannisburg. Absolventin der Art High School, Performerin und Direktorin des Well Worn Theaters in Johannisburg. Eine multitaske Persönlichkeit, die die Hoffnung an ein besseres Südafrika nicht aufgibt.

LOVE YA behandelt dabei Themen wie Sehnsüchte, Ziele, Niederlagen, Grenzen, Glauben, Sichtweisen, Leidenschaft, Ausdauer, Visionen. Es geht um Gefühle, Schmerz, Entfremdung, Rückschläge und Ängste. Es geht um Blickwechsel, Hoffnung, Stärke und Wege

Vor allem aber um eine authentische und ästhetische Darstellung der oben gelisteten Motive.

DIE MOTIVATION
Der Film „LOVE YA“ ist ein lebensfrohes wie ausdruckstarkes Portrait über junge Künstler, denen Toleranz, Menschenrechte, Humanität und Kunst ein Anliegen sind und die sich für Aufklärungsarbeit mittels der Kunst, der Musik, dem Theater im Sinne eines besseren Miteinanders auf nationaler und internationaler Ebene engagieren.

Der Film „LOVE YA“ thematisiert auf seine Art auch psychologische Probleme und dennoch ist Humor und eine neue Offenheit im Umgang mit der Gefühlswelt zu spüren. Werden auch Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Intoleranz angesprochen. Wird darüber gesprochen, was jungen Menschen heute zwanzig Jahre nach der Apartheid, wichtig ist. Wird das Ungesagte enttabuisiert.

Gleichzeitig gewährt „LOVE YA“ Einblicke in den Alltag der Künstler in ihrer Heimatstadt Kapstadt und Jophannisburg und während einer Tournee in Europa und soll dem Zuseher bewusst machen, was trotz Wirtschaftskrise, Rassismus, Armut,Aids, Globalisierung, Diskriminierung und Ignoranz alles möglich ist – wenn es Leidenschaften, Visionen und offene Sichtweisen gibt.

Und: Was passieren kann, wenn man die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen, die unseren Blick oft verstellen, überschritten werden.

DIE FAKTEN
Population: mit knapp 50 Millionen Menschen ist Südafrika das bevölkerungsreichste Land Afrikas.

Gesamtbevölkerung:
Schwarzafrikaner mit über 78 Prozent
Weissafrikaner mit 10 Prozent
Farbigen mit 8 Prozent
Inder mit 3 Prozent.

Land: Südafrika liegt bis zu über 70 Prozent in der Hand der weissen Afrikaner. Gleich nach Brasilien zeigt Südafrika weltweit die zweitgrößte Schere zwischen Armut und Reichtum auf. Aufgrund der katastrophalen Armutssituation vorwiegend in der schwarzen Bevölkerung hat Südafrika das Gesundheits- und Bildungsbudget auf rund jeweils 14 Billionen Rant.

Religion: 75,5 % der Bevölkerung verstehen sich als Christen anglikanischer und römisch-katholischer Kirche. Sonstige Religionen gehören ca. 18 Prozent an, davon u.a. Hindus 1,4 %, Moslems 1, 4 % u. Juden 0,2 %.

Regierung: Nationalfeiertag ist der 27. April („Freedom Day“ - Tag der ersten freien Wahlen 1994). Seit 1994 regiert der ANC (African National Congress) Nelson Mandelas in Koalition mit der IFP („Inkatha Freedom Party) der Partei vorrangig der Zulubevölkerung. Durch die Einbindung der IFP in die Regierungsverantwortung hatte Nelson Mandela erreicht, dass die beiden hauptsächlichen politiischen Strömungen beim Aufbau des Landes an einem Strang ziehen.

Nach Ende der Apartheid 1994 wurde Südafrika wieder Mitglied der UNO und anderer internationaler Organisationen.

DI E PROTAGONISTEN

Steckbrief: Teba Shumba

Schwarzafrikaner. Geboren und aufgewachsen in Gugguletho, Township aus Capetown,
Südafrika. Kein Schulbesuch. Learning by doing – Programm. Communitytheater. Reggaemusiker.
Rastafari.
Origin Social Worker. Radioman. Hiphop.Dub.Dancehall.

Bevorzugte Musikthemen: soziale Gerechigkeit, universelle Liebe, Toleranz, Gleichberechtigung.

1996 Gründung der Band „the Kwaito Band Skeem“ in Johannisburg S-Africa Music Awards SAMA Preis für den besten Hit: Waar was Jy?

2003 Rückkehr nach Kapstadt Zusammenarbeit mit African Dope Records Album: African Dope Sound System on Electro/Dub/Reggae Dancehall Compilation

2004 Solo Debut Album 20-5-2-1 Manifesto

2005-2011 Tourneen in Europa, Australien, Neuseeland

2012 Launch Album Artscape Theatre Kapstadt

DI E PROTAGONISTEN

ALEXANDER LEVI
Musikstudent an der Musikhochschule in Kapstadt, stammt aus Belleville, Kapstadt, Südafrika.
Saxophonlehrer. Coloured.
Dirigent. Bandmitglied by SACM, the Cape Phiharmonie Youth Orchestra, MIAGI Jugendorchester, Hugo Lambrecht Symphonic Wind Orchestra.

2007 Saxophonstudium am Hugo Lambrecht Musikcenter
2008 mit Band beim Artscape Youth Jazz Festival
2009 Matura an der Settlers Highschool Belville
2009 Mitglied der Hugo Lambrecht Players
2009 Musiktournee Deutschland, Österreichpremiere
2009 europ. Jugendmusikfestival in Linz
2010 Leiter der Royal Crusaders Christmas Band
2010 Konzert der Royal Crusaders Christmas Band im Artscape Theater in Kapstadt
2010 Studium am S-Afrika College of Music, Universität Kapstadt
BMUS Performance in Classical Baritone Saxophone
2011 Musikdirektor der regionalen Weihnachtsband Union

KYLA DAVIS
1998 Absolventin der Kunsthochschule in Braamfontein. Alter: 30 Jahre.Lebt in Gauteng Johannesburg.

2008 Gründerin des Well Worn Theaters in Johannesburg.
junge, dynamische Theatercompany zu Themen über soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Klimaveränderung, nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung
wachsendes ökonomisches Bewusstsein.

2008 Direktorin und Produzentin des Well Worn Theaters in Johannesburg.

Intention: Mit ihrem Theater Well Worn ermutigt Kyla Davis das Publikum hin zur eigenen positiv emotionalen, spirituellen Entwicklung und Teil einer besseren Zukunfts Lösung für Südafrika werden. Engagiert sich für Jugendliche. Sieht Kunst als guter Nährboden für Bildung
und ökonomisches Wachstum.

Bhekinkos Hlatsh wayo
seit 2001 Musikstudent bei Miagi MUSIK IS A GREAT INVESTMENT
Miagi Jugend Orchestra Soweto Joannesburg

seit 2007 Musikschullehrer in Soweto, Johannesburg

Spielt Trompete. lebt mitten in Soweto. Changemaker in Sachen Musik.Engagiert sich in Streetwork per Musik.

Sieht Musik als Schlüssel zum Erlernen sozialer Kompetenzen als verbindendes Element über Grenzen hinweg.

Europatournee mit Miagi 2012 in Deutschland und Österreich

Marcus Neusteter
Südafrikaner mit österreichischen Wurzeln.
Deutsche Schule Johannesburg.

Bachelor of Arts in fine Arts at the University Witwatersrand

Southern African New Media Art Network
Cooperations:
Video Art Visual Collider Walter Stach BMEIA Project

2012 the last Artwork Exhibitions: The Trinity Session

Konzeptkünstler mit sozialem Kontext. Kulturaktivist.

Seine Strategie: Spielerische Experimente mit der kritisch und provozierend die südafrikanische Gesellschaft reflektiert wird.

DAS DREHKONZEPT
Der „Stoff“ für die Geschichten wird das Leben der Protagonisten sein. Während ihres Alltags in ihrer Heimatstadt Kapstadtund Johannesburg und während der Auslandstournee nach Österreich und Deutschland. Mitsamt den Höhen und Tiefen.

Mit berührenden, bewegenden, humorvollen Begegnungen mit anderen Menschen, die auch eigene Geschichten erzählen werden. Wie die Wahlösterreicherin Jyotika Ploier, eine indische Südafrikanerin, die seit ihrer Heirat in Wels, OÖ, lebt oder Silvia Raninger, eine Oberösterreicherin, die seit Jahren in Kapstadt als Lektorin lebt und arbeitet oder auch Linda Mattes, ebenso Wahlösterreicherin.

In 52 Minuten erhält der Zuseher erstmals einen Einblick in die Welt von diesen jungen engagierten Künstlern, indem es ihn mitnimmt auf eine Reise quer durch die Townships von Captstadt, zu spannenden Plätzen in Johannesburg, gewährt ihm Einblicke in die südafrikanische Kunstszene. Präsentiert ihm glamouröse Kulissen, zeigt ihm die privaten vier Wände der Performer. Abgefahrene Musikproduktionsstätten und imposante Performerauftritte.

Der Film will keine schnelle Oberflächlichkeit bei der Beantwortung der Fragen, sondern geht in die Tiefe der einzelnen Protagonisten. Zeigt auf, dass es mehr verlangt als hartes Proben und tägliches Training um von der Musik als Schwarzafrikaner oder Coloured leben zu können Aber auch, dass junge Künstler weißer Hautfarbe alles von sich abverlangen um sich gemeinsam für ein besseres Südafrika zu engagieren.

Kaleidoskopartig werden die Sicht- und Denkweisen, die (Lebens)ansichten und Blickwechsel der Musiker mit denen anderer Personen miteinander verflochten - im Bestreben den Titel und das Leitmotiv des Films „LOVE YA“ vervollständigen zu können.

Die These, dass es 20 Jahre nach der Apartheid THE NEXT GENERATION besser hat und sich selbstverwirklichen kann, wird ausgelotet. Sie lebt und hat Träume. Sie spielt, gibt das Äußerste, ist hart im Nehmen und trotzdem verwundbar, sensitiv.

ZIELGRUPPENDEFI N ITION
All jene Zuseher, die sich ihrer Identität als moderne kulturelle und verantwortungsbewusste Europäer bewusst sind und gerne einen neuen Blickwinkel zu den gewohnten TV-Portraits erfahren wollen.

LOVE YA – ist ein Film über Einblicke. Herausforderungen.Moderne Performer. Grenzgänger.

LOVE YA – ist ein Film über Beobachtungen. Erfahrungen. Reflexionen. Inspirationen. Einflüssen anderer Kulturen.

Die Thematik „Humanität“ hat schon immer und wird in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen. Der große Erfolg von Filmen wie z.B. „Welcome home“ von Andreas Gruber, „Little Alien“ von Nina Kusturiza, „Afrika“ von Othmar Schmiderer zeigen dass Filme über engagierte junge Menschen, die mutig ihren eigenen Weg gegangen sind,

DAS TEAM

Regie: Carola Mair
Kamera: Erika Michalke
Schnitt: Sophie Huber
Tonstudio: Joe Kreissl
Sprecher: Lisa Fuchs
Farbkorrektur: Markus Kaiser-Mühlecker
Produktionsassistenz: Elisabeth Stadler
Übersetzung: Sabine Thomas

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