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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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Nicaraguas Kinder. Sehnsucht nach Kultur
40 min. Doku | AUT/NICARAGUA

Die oberösterreichische Filmemacherin nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende und eindrucksvolle Reise nach Nicaragua -in das zweitärmste Land Lateinamerikas und das ärmste Land Mittelamerikas. Durch den jahrelangen Kampf um seine Unabhängigkeit geprägt, sind die Wunden Nicaraguas längst nicht verheilt. 66 Prozent der Menschen sind arbeitslos. 34 Prozent Analphabeten. Ein soziales Netzwerk gibt es kaum.

Der Film setzt sich vor allem mit der Armutsituation der Menschen - primär aber der Kinder Nicaraguas auseinander - die von den Eltern anstatt in die Schule, auf die Strasse oder auf die Müllhalde zur Arbeit geschickt werden. Ein Weg zum Überleben, aber keiner , um dem Kreislauf der Armut zu entfliehen und eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen.

80 Prozent der nicaraguanischen Kinder leben in absoluter Armut.

Geholfen wird meist durch zahlreiche internationale NGOs - durch ausländische Hilfsorganisationen und durch eigenes soziales Engagement. Partnerschaften mit europäischen Auslandsstädten wie z.B. Linz, Wels und Salzburg und die Entwicklungszusammenarbeit mit der österreichischen Regierung (Österreich hat seinen Schwerpunkt im Bereich Entwicklungshilfe auf Nicaragua gesetzt) versuchen die Armutssituation in Nicaragua zu entschärfen.

Eine Station ist dabei Nicaraguas älteste und schönste Stadt Granada, in der die Amerikanerin Donna Tabor, die seit einigen Jahren in Nicaragua lebt, und in eigenen Sozialprojekten gefährdete Jugendliche, die auf der Straße leben, betreut. In Granada steht aber auch die "Casa de los 3 Mundos" das Haus der 3 Welten - Lateinamerikas mittlerweile wichtigste Kulturstätte - die vor 15 Jahren von dem österreichischen Schauspieler Dietmar Schönherr und dem ehmaligen Kulturminister Ernesto Cardenal gegründet wurde.

Der Film versucht vorwiegend die Welt mit den Augen der Kinder zu betrachten und dadurch eine bessere Völkerverständigung zu erreichen. Vor allem aber das Bewußtsein für eine neue Kultur der Solidarität zu schärfen und die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft auf die Armut im Süden der Weltkugel hinzuweisen.

Revolutionen, Naturkatastrophen, Korruptionen haben Nicaragua und seine Menschen bis ins Innerste zerrüttet, geprägt und geformt. Seit über 20 Jahren unterstützt Linz mit verschiedensten Hilfsprojekten die nicaraguanische Partnerstadt San Carlos. Die Reise führt den Zuseher nicht nur in diese eher verdeckte Stadt am Ende des Nicaraguasees, sondern auch auf die Insel Solentiname - der früheren Wirkstätte des Poeten und Priesters Ernesto Cardenal, bevor er Kulturminister von Nicaragua wurde.

Trotz des herausfordernden Themas ist der Film "Nicaraguas Kinder.Sehnsucht nach Kultur" keine dramatische Dokumentation, sondern ein hoffnungsvoller Film über eine Kultur der Solitarität.

PRODUCTION NOTES

Der Film wurde Feber-März 2004 in Nicaragua gedreht. Drehdauer war ein Monat. Unterstützt wurde der Film mit einer Förderung aus den Fonds Entwicklungshilfe, Bildung und Kultur des Landes OÖ, dem Kulturfond und dem Städtepartnerschaftsfond der Stadt Linz.

Ab Frühjahr 2005 ist es für Schulen in OÖ möglich, den Film über das Bildungsmedienzenter des Landes OÖ auszuleihen. (Kurzversion 30 min)

Begleitet wurde die Filmemacherin bei den Dreharbeiten von dem Kameramann Hermann Dunzendorfer und dem gebürtigen Vöcklabrucker Markus Auer in seiner Funktion als 2. Kamera-und Tonmann.Der oö. Künstler Klaus Krobath - begleitete das Team für eine Woche und inszenierte mit Kindern in Granada in der Casa de los 3 Mundos eine Tanz- und Malaktion.Die Cutterin des Filmes, Erika Michalke, stammt ebenfalls aus Oberösterreich.

Carola Mair - Produktion, Buch, Regie

Hermann Dunzendorfer - Hauptkamera

Klaus Krobath - Künstler

Markus Auer - 2. Kamera und Ton

Erika Michalke - Schnitt

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  Carola Mair • Mozartstraße 9 • A-4800 Attnang-Puchheim
Tel.: 07674 / 65225 • Handy: 0699 / 10803030 • e-mail: caromax10[@]hotmail.com

 

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